Gebühren

Für anwaltliche Tätigkeiten entstehen Gebührenansprüche des Rechtsanwaltes gegenüber seinem Auftraggeber (Mandanten).
Die Art der Berechnung und die Höhe der Gebühren sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgelegt. In bestimmten Fällen kann nach dem RVG über die Höhe des Rechtsanwaltshonorars eine Vereinbarung getroffen werden.
Es ist möglich, dass der Mandant von der Gegenseite oder einer Versicherung die Erstattung der von ihm an den Rechtsanwalt gezahlten Gebühren verlangen kann. Über die Höhe der für die Fallbearbeitung nach dem RVG oder einer Honorarvereinbarung voraussichtlich entstehenden Gebühren, sowie die Aussichten, diese von der Gegenseite oder einer Versicherung komplett oder teilweise ersetzt verlangen zu können, beraten unsere Rechtsanwälte gerne im Rahmen eines ersten Beratungsgesprächs.

Erstberatung:

Mit dem Begriff der Erstberatung wird der erste mündliche oder schriftlich Informationsaustausch zwischen dem Mandanten und dem Rechtsanwalt bezeichnet, welcher dem Ziel des Mandanten dient, eine erste Einschätzung der Rechtslage von dem Rechtsanwalt zu erhalten.
Für eine Erstberatung entstehen in unseren Kanzleien - je nach Zeitdauer der Beratung und Schwierigkeit des Falles - meistens Gebühren zwischen 59,50 EUR und 250,00 EUR inklusive der jeweils gültigen Umsatzsteuer.

Honorarvereinbarung:

Bei einer Honorarvereinbarung empfehlen wir überwiegend ein Zeithonorar.
Ein Zeithonorar wird in unseren Kanzleien - je nach Einzelfall und Schwierigkeit des Falles - meistens zwischen 190,00 EUR und 340,00 EUR pro Stunde inklusive der jeweils geltenden Umsatzsteuer vereinbart.

Rechtsschutzversicherungen:

Rechtsschutzversicherungsverträge sind Vereinbarungen zwischen einer Versicherung und einem Versicherungsnehmer mit dem Zweck, dass der Versicherungsnehmer von der Versicherung die Erstattung in seinem Versicherungsvertrag bestimmter, außergerichtlicher oder gerichtlicher Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten und Auslagen verlangen kann.
In welchem Umfang ein Mandant von seiner Rechtsschutzversicherung Erstattungen verlangen kann, richtet sich daher nach seinem Vertrag mit seiner Rechtsschutzversicherung.

Der Gebührenanspruch des Rechtsanwaltes richtet sich hingegen an seinen Auftraggeber und nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder der Honorarvereinbarung zwischen dem Rechtsanwalt und dem Mandanten und nicht nach dem Versicherungsvertrag des Mandanten mit dessen Rechtsschutzversicherung. Es ist daher möglich, dass der Rechtsschutzversicherungsvertrag nicht die Übernahme aller möglichen Gebühren vorsieht, welche im Rahmen einer Fallbearbeitung entstehen können.
Im Idealfall kann der Mandant jedoch die Gebühren für die anwaltliche Tätigkeit komplett von der Gegenseite oder einer Rechtsschutzversicherung ersetzt verlangen. Wie wahrscheinlich dieses ist, erläutern unsere Rechtsanwälte gerne in einem ersten Beratungsgespräch.


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